Meine Geschichte

Matthias Thon

Meine Geschichte


Als Ältester von 6 Kindern bin ich in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen, 4 Mädchen, 2 Jungs. Einen ersten großen Einschnitt in meinem Leben gab es, als ich 19 Jahre war. Mein Vater starb 1979 plötzlich innerhalb von 6 Wochen im Alter von 49 Jahren an Leukämie. Meine Mutter 42 Jahre, 6 Kinder, ein Haus….


Damals habe ich meinen Job als Beamter gekündigt und bin in die Wirtschaft gegangen. Den Beamtenjob noch mehr als 40 Jahre auszuüben, war mir unvorstellbar.


Ich habe kein Verständnis für meine Entscheidung gefunden: „sicherer Job, demnächst Beamter auf Lebenszeit, sichere Rente usw. „.


1985 ein weiterer Schicksalsschlag. Meine 22 jährige Schwester Dorothea, Mutter einer 2 Jährigen Tochter, wurde am Geburtstag meines Bruders überfallen. Bei minus 15 Grad hatte der Täter Dorothea in ein Gebüsch gezerrt und liegen gelassen. Eine halbe Stunde länger und Dorothea wäre erfroren. Sie war vom Hals ab gelähmt, der Kehlkopf mehrfach gebrochen. Dorothea wurde ein halbes Jahr künstlich beatmet und ernährt. Sprechen und Atmen muss sie wieder neu lernen. Nie wieder wird sie ihre Tochter streicheln können. Für mich erste Erfahrungen mit den Medien und ein einziges Warten, Hoffen, Zweifeln.
Die unzähligen Besuch im Krankenzimmer und viele ehrliche, harte Gespräche hinterlassen Spuren bei mir. Noch auf der Intensivstation sagt mein Schwester “Ich habe dem Täter vergeben”. Für mich damals nicht nachvollziehbar, doch es beeindruckt mich tief.


3 ½ Jahre später ist Dorothea an den Folgen des Verbrechens gestorben. “Vergessen kann ich das Geschehene nie, aber vergeben habe ich jetzt ganz bewußt. Es ist besser so. Vergebung braucht manchmal Zeit, doch sie ist unglaublich hilfreich.”


2009 starb meine Schwester Bärbel an Brustkrebs im Alter von 48 Jahren. Ich habe sie bis zum Tod begleitet.


2001 ist meine Mutter nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 63 Jahren an Lungenfibrose gestorben.


In diesen Zeiten habe ich gelernt ungewohnte, schwere Situationen aushalten zu müssen. Dinge zu tun, die vorher unvorstellbar waren. Immer wieder in Situationen schnell reagieren und Entscheidungen zu treffen.Und ich habe es immer wieder  geschafft.


Meine Erfahrungen als Unterstützung für dich:
Deine Belastungsgrenze ist höher als du denkst und dein Durchhaltevermögen wird immer besser, wenn Du willst. Du  schaffst Dinge, die bisher unvorstellbar sind. 


Der Weg ist manchmal sehr, sehr schwer, aber es geht immer weiter. Das Ziel vor Augen haben, nie aufgeben, auch wenn der Weg in eine andere Richtung geht, mach weiter! Sei ein Macher!

Erfolg beginnt im Kopf. Teile deine Zeit gut ein, um erfolgreich zu sein.


Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, deinen Weg in ein neues Leben zu starten!!!






Copyright @ All Rights Reserved